Recht auf Stadt Forum 2020  dezentral & online, 15.–17. Mai

Auftakt und Eröffnung

Programm

Programm

The main language of our panels is German, however we provide a whisper translation on some panels. Fell always free to talk and write in English, if that's the language you are more comfortable with.

Legende: Öffentlicher Livestream verfügbar Public Livestream availiable
  • Freitag, 15. Mai Friday, 15th of May

    • [Zirkuszelt]

      Auftakt und Eröffnung: Ein Forum für das Recht auf Stadt in der Krise (English: Kickoff: A Forum for the Right to the City in a Time of Crisis) [plenum (English: plenary)]

      Wir begrüßen euch zum Recht auf Stadt Forum 2020 - dem ersten digitalen und dezentralen Recht auf Stadt Forum in der Geschichte der Menschheit! (English: Opening of the Forum for the Right to the City, welcoming and introduction.)

      • Moderation: Zita und Anton vom Kollektiv Raumstation

        Livestream (Public)Pad (Public)

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        • Ein Forum für das Recht auf Stadt in der Krise (English: A Forum for the Right to the City in a Time of Crisis)

          Wir begrüßen euch zum Recht auf Stadt Forum 2020 - dem ersten digitalen und dezentralen Recht auf Stadt Forum in der Geschichte der Menschheit! Zumindest nach derzeitigem Erkenntnisstand. Zum Auftakt wollen wir euch zeigen, was wir in den nächsten zwei Tagen mit euch vorhaben - es geht um unsere Spielregeln des Miteinanders, technische Tools, Impulse von verschiedenen stadtpolitischen Initiativen, und ja, auch ein klein wenig um Corona. Lasst uns nach dem Auftakt alle das Forumsgelände erkunden!

    • [Salon]

      LINO REX & L.cosy – GROOVE ON [DJ-Set (English: DJ set)]

      ... und es geht weiter! GROOVE ON mit Lino Rex und L.cosy (Weimar)!
      Ein exklusiv inklusives Set fürs Recht auf Stadt Forum 2020 mit Vorfreude auf baldiges physisches Miteinander.

      https://soundcloud.com/linol_music

      (English: ... and it goes on! GROOVE ON with Lino Rex and L.cosy (Weimar)!
      exclusively inclusive set produced for the Recht auf Stadt Forum 2020 with anticipation for a physical gathering, soon.

      https://soundcloud.com/linol_music

      )

    • [Zum Falken]

      Alles-muss-man-sich-selber-schöntrinken-dot-com (English: Alles-muss-man-sich-selber-schöntrinken-dot-com (alcohol won't drink itself)) [bar (English: bar)]

      Ein Kneipenabend in Weimars legendärster Institution.

      • Kneipenabend

        Organisiert vom Kollektiv Raumstation Wien

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        • Alles-muss-man-sich-selber-schöntrinken-dot-com

          Lasst den aufregenden Tag abklingen und wünscht euch von den Barkeerper*innen das Kaltgetränk eurer Wahl. Das Glück befindet sich bestimmt am Boden des Glases! Diskussionen und nonsense: für beides ist in dieser Kneipe Platz! Bring your own booze. Keine Konsumpflicht!

  • Samstag, 16. Mai Saturday, 16th of May

    • [Zirkuszelt]

      Diverse Perspektiven auf öffentlichen Raum (English: Diverse Perspectives on Public Space) [panel (English: panel)]

      Gemeinsamkeiten von globalem Kolonialrassismus in Weimar, einer Waffenverbotszone in Leipzig und nachhaltiger Mobilität im globalen Süden. [edit: der Ton funktioniert im Stream zur Zeit nicht, wir reparieren das grade.] (English: Commonalities of the colonial heritage in Weimar, a banned-weapons-zone in East Leipzig and and sustainable mobility in the global south
      )

      • Begrüßung und Inputs (English: Welcome and Input)

        Livestream (Public)

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        • Decolonize Weimar!

          Julia, Isabella und Sonja

          Dieser virtuelle Stadtrundgang soll eine Debatte über das koloniale Erbe und die damit verbundene Erinnerungspolitik initiieren. Weimar war u. a. durch das Fürstenhaus eine der Hochburgen kolonialer Diskurse um 1900. Wir wollen in dem Projekt langfristig Stadtführungen anbieten und eine digitale Karte mit Orten, an denen bisher nicht erinnert wird oder stillschweigend koloniale Zeichen und Denkmäler übernommen wurden, erstellen. Zudem wollen wir Kontinuitäten des globalen Kolonialrassismus aufzeigen, die bis heute andauern und sich in Ausschluss, Angriffen und Mikroaggressionen fortschreiben, die POC täglich auch in Weimar erleben.

        • Waffenverbotszone im Leipziger Osten (English: A banned-weapons-zone in East Leipzig)

          Lina

          Ende 2018 wurden plötzlich und - zumindest für die meisten – unerwartet, große gelbe Schilder aufgestellt, die einen Bereich rund um die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten abgrenzen. In diesem Bereich ist ab jetzt das Mitführen von Waffen und waffenähnlichen Gegenständen (u. a. Taschenmesser, Schraubendreher, Glasschaber etc.) verboten. Übersetzt heißt das, dass die Polizei hier verdachtsunabhängige Kontrollen machen darf. Anhand von Interviews und einer historischen Betrachtung auf den Stadtteil wird der Zusammenhang von räumlicher Stigmatisierung, Rassismus und Gentrifizierung aufgezeigt.

        • Rad-Aktivismus in Oaxaca, Mexiko. Im & vom Süden lernen (English: Bicycle activism in Oaxaca, Mexiko. Learning from southern perspectives.)

          Ben

          'Ne Menge Lastenräder, angenehmes Klima, chaotischer Verkehr, viel Tourismus, wenig Ressourcen, intransparente Verwaltungen … plus tapfere Kollektive und Aktivist*innen, die sich für All-Inclusive-Mobilität für alle und mehr Respekt für’s Radfahren einsetzen. Das beschreibt in etwa, wie ich während meiner Masterarbeit Oaxaca-Stadt von November 2019 bis Mai 2020 er-fahren habe. Meine Beobachtungen von vor Ort möchte ich mit euch teilen und ins Gespräch darüber kommen, wie wir nachhaltige Mobilität hier und dort effektiv voranbringen können.

        Austausch und Diskussion in Kleingruppen (English: Breakout Session )

        • Decolonize

          Julia, Isabella und Sonja

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        • Waffenverbotszone

          Lina

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        • Rad-Aktivismus

          Ben

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        • Themenübergreifend (English: discussing across different issues)

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        Podiumsdiskussion (English: Podium Discussion )

        Livestream (Public)

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    • [Lichthaus]

      Recht auf Stadt meets Recht auf Energie ?! (English: The Right to the City meets the Right to Energy?!) [panel (English: panel)]

      Ist Energie wirklich eine Ware oder doch ein Gemeingut? (English: Energy - Commons or Commodity? )

      • Begrüßung und Inputs (English: Introduction and Input )

        Moderiert von Katrin und Florian

        • Warum ein Recht auf Energie? (English: Why do we need the right to energy?)

          Katrin

          Stell dir vor, dein Strom wurde während der Corona-Krise abgestellt, weil du die Rechnung nicht bezahlen konntest. Kein Internet, keine Nachrichten, kein Zugang zu Hilfe, zu sozialen Kontakten. Ist Energie wirklich eine Ware oder doch ein Gemeingut, wie eine Gesundheitsversorgung oder Wasser? Die „Right to Energy Coalition“ und auch wir, die Moderator:innen des Workshops, finden, es ist Zeit für ein Recht auf Energie. Lasst uns diskutieren und visionieren, welche Brücken zwischen dem Recht auf Stadt und dem Recht auf Energie bestehen.

        • Energie als öffentliches Gut - Kollektive Energieproduktion in der Stadt (English: Energy as a public good - collective energy production in the city)

          Florian

        • Energieeffizienzmaßnahmen und Verdrängung in der Stadt (English: Energy efficiency measures and displacement in the city)

          Katrin

        Austausch und Diskussion in Kleingruppen (English: Breakout Session )

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    • [Alte Feuerwache]

      Von der Zwangsräumung zum Mietenwahnsinn (English: From Eviction to out-of-control Rents) [workshop (English: workshop)]

      Was können wir aus den Erfahrungen aus dem Kampf gegen Zwangsräumungen in der Wohnungskrise lernen? (English: How to transfer experiences from the fight against evictions to the general struggle for affordable housing? )

      • Workshop Session (English: Workshop Session )

        Moderation und Organisation: Bündnis Zwangsräumung verhindern Berlin

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        • Von der Zwangsräumung zum Mietenwahnsinn (English: From Eviction to out-of-control Rents)

          Seit vielen Jahren kämpft das "Bündnis Zwangsräumungen verhindern" vom Briefe schreiben an den Eigentümer über Go- Ins bis zur Blockade – das Repertoire ist groß und vielfältig. Aber reicht das aus und wohin führen diese Kämpfe? Wie viel antikapitalistische Erzählung steckt in jedem Einzelfall der Zwangsräumung und welche Erfahrungen haben wir in diesen Kämpfen gemacht. Können aus Betroffenen auch Aktivist*innen werden?

    • Mittagspause (English: Lunch Break)

    • [Zirkuszelt]

      Widerstand im digitalen Kapitalismus (English: Resitance to Digital Capitalism ) [Diskussionspanel (English: Discussion Panel )]

      Eine Diskussion über mögliche Kämpfe und Widerstandspraktiken an verschiedenen Amazon-Standorten. (English: A discussion about resistance strategies against Amazon.)

      • Begrüßung und moderierte Diskussion der Gäste (English: Welcome and panel discussion with guests)

        Moderation und Organisation: Berlin vs. Amazon mit Andreas Gangl (u.a. Amazing Workers), Bündnis gegen das Cyber-Valley Tübingen, Amazon-Streiksolibündnis Leipzig, Tech Workers Coalition Berlin

        (English: Discussion panel, organized by Berlin vs. Amazon with Andreas Gangl (u.a. Amazing Workers), coalition against the Cyber-Valley Tübingen, Amazon-Streiksolibündnis Leipzig, Tech Workers Coalition Berlin )

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        • Widerstand im digitalen Kapitalismus am Beispiel von Amazon (English: Resistance to Digital Capitalism on the example of Amazon)

          Amazon ist eins der Unternehmen, die im gegenwärtigen Übergang in den »digitalen Kapitalismus« dominant werden. Anlässlich des Baus des sog. “Amazon Towers“ in Berlin sollen aktuelle bzw. mögliche Kämpfe und Widerstandspraktiken an verschiedenen Amazon-Standorten diskutiert werden. Es geht um die Frage nach dem Organisierungspotential der Arbeitskräfte an diesen Orten, sowie den Bezug ihrer Kämpfe zu jenen gegen Gentrifizierung und Verdrängung.

        Workshop zu Organisierungspotentialen an verschiedenen Amazon-Standorten (English: Workshop possibilities of organizing resistance at different Amazon locations)

        Workshop (mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl). (English: Workshop (with limited participants).
        )

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        • Workshop und Vernetzung (English: Workshop and networking)

          Das Diskussionsangebot in der zweiten Stunde des Panels richtet sich insbesondere an Gruppen, Initiativen und Aktivist*innen, die an oder in der Nähe von deutschen Amazon-Standorten wohnen und engagiert sind. Auf der Karte könnt ihr diese finden, klicke dafür auf den Button "Karte" hier unterhalb: (English: The aim of the workshop is to discuss possibilities of organizing resistance at different Amazon locations and to network. Especially people active in proximity to Amazon locations are invited to join the workshop. You can find the locations on the map below, please click on the button "Karte" below. )

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    • [Lichthaus]

      Für ein queer-feministisches Recht auf Stadt (English: Towards a queer, feminist right to the city) [panel (English: panel)]

      Feministische Stadt(re)produktion, Queeres Altern in einer solidarischen Stadt, Geschlechtergerechte Formen von Wohnen und Sorgearbeit: Wie kann das aussehen? (English: Feminist (re)production of the city, Queer aging in a solidarity city and gender-sensitive and just forms of housing and care work: What could this look like? )

      • Begrüßung und Inputs (English: Input)

        Moderation: Franzi und Alina aus dem Kollektiv Raumstation Berlin (English: Moderation: Franzi and Alina from Kollektiv Raumstation Berlin )

        Livestream (Public)

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        • Feministische Stadt(re)produktion – Tools (English: Feminist (re)production of the city – Toolbox)

          Tabea und Lena

          Mit dem Workshop wollen wir einen Treffpunkt zum gemeinsamen Diskutieren und Lernen über real existierenden Alternativen zu neoliberaler Raumproduktion anbieten. Auf dem Weg zu einer emanzipatorischen Stadt will dieser Beitrag kritische Perspektiven und real-utopische Visionen ausloten: Wer kümmert sich und wie können wir gemeinsam eine solidarische Zukunft gestalten? Es wird einen kurzen Input geben und anschließend diskutieren und erproben wir feministische Tools. Die Teilnehmenden sind Eingeladen ihre eigenen Ideen für eine "care-full just city" im digitalen Plenum zu teilen und neue Perspektiven für ein feministisches Rechts auf Stadt zu entwickeln.

        • Queeres Altern in einer solidarischen Stadt (English: Queer aging in a solidarity city)

          Hannah von der LSBTIQ*-Koordinierungsstelle Thüringen

          Bis heute erfahren ältere LSBTIQ*-Personen verschiedenförmige Herausforderungen. So baut die bestehende Gesellschaft beispielsweise bei der Altersversorgung auf die „klassische Kleinfamilie“, indem jüngere Generationen oftmals in irgendeiner Form in (finanzielle und emotionale) Verantwortung treten (müssen). Stigmatisierungen erschweren es, sich im Wohnumfeld selbstbestimmt und aktiv einzubringen. Wie müssen Städte und ein solidarisches Miteinander aussehen, damit sexuelle und geschlechtliche Vielfalt (auch) im Alter einen selbstverständlichen Raum findet und die Angst vorm Altern schwindet?

        • »Ein Häuschen mit Garten, ach könnte das schön sein…« (English: "A llittle house with a garden, that could be so nice..")

          Netzwerk Stadt für Alle Bochum

          Das Einfamilienhaus trägt nicht nur zur Verschwendung von Ressourcen und der Zersiedelung der Landschaft bei, sondern gilt auch als Verräumlichung patriarchaler Geschlechterverhältnisse. Und dennoch scheint der Wunsch nach dem trauten Familienheim ungebrochen. Wie konnte es dazu kommen und wie kommen wir darüber hinaus? Wir nehmen das betonierte Ideal der Rama Frühstücksfamilien unter die Lupe und diskutieren geschlechtergerechte Formen von Wohnen und Sorgearbeit.

        Austausch und Diskussion in Kleingruppen (English: Breakout Session )

        • Feministische Stadt(re)produktion - Tools

          mit Tabea und Lena

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        • Queeres Altern in einer solidarischen Stadt

          mit Hannah von der LSBTIQ*-Koordinierungsstelle Thüringen

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        • »Ein Häuschen mit Garten, ach könnte das schön sein…«

          mit Netzwerk Stadt für Alle Bochum

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        Podiumsdiskussion (English: Panel Discussion )

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    • [Alte Feuerwache]

      Mietenpolitik Ost – ein regionaler Austausch (English: Rental Politics in the East - a regional exchange) [workshop (English: workshop)]

      Vernetzungstreffen und Austausch für Initiativen in Ostdeutschland. (English: Networking and exchange of tenant-initiatives within East Germany.)

      • Workshop Session (English: Workshop Session )

        Moderation und Organisation: Kristina und Theresa von der Mieter*innengemeinschaft Schönefelder Höfe Leipzig

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        • Mietenpolitik Ost – ein regionaler Austausch (English: Rental Politics in the East - a regional exchange)

          Ihr seid in Ostdeutschland in einer Mietenpolitischen Initiative aktiv? Oder ihr würdet gerne aktiv werden und sucht nach Austausch und Inspiration?  Als Mit-Initiatorinnen einer Mietergemeinschaft in Leipzig möchten wir das RAS Forum in Weimar nutzen, um Initiativen in unserem regionalen Umfeld miteinander in Austausch zu bringen. Ost / West - Macht das hier überhaupt einen Unterschied? Welche verschiedenen Ansätze gibt es? Was hat sich wo bewährt? Trotz regionalem Bezug sind alle herzlichen eingeladen mitzudiskutieren.

    • [Salon]

      Was folgt auf den Housing Action Day? (English: What has come from the Housing Action Day? ) [workshop (English: workshop)]

      Die mietenpolitische Bewegung zieht Bilanz und schaut nach vorne. (English: Taking stock and looking forward from the rental movements)

      • Workshop Session

        Moderiert und organisiert vom Aktionsbündnis gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung

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        • Was folgt auf den Housing Action Day? (English: What has come from the Housing Action Day? )

          In den vergangenen zwei Jahren ist aus vielen lokalen Mieter:inneninitiativen und Recht auf Stadt Gruppen eine mietenpolitische Bewegung geworden. Seit der Berliner Demonstration 2018 haben sich lokale Bündnisse immer weiter vernetzt. Im letzten Jahr hat sich das bundesweite Aktionsbündnis gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung gegründet, das zum europaweiten Housing Action Day Ende März aufgerufen hatte. Dieser konnte wegen der Coronakrise nur im sehr kleinen Rahmen stattfinden. Er soll als richtiger Aktionstag nachgeholt werden. Denn trotz kleiner Erfolge ist keine Besserung der Lage auf den Wohnungsmärkten zu erkennen. Mit der Coronakrise haben sich die Probleme für Mieter*innen weiter verschärft. In diesem Workshop stellt sich das Aktionsbündnis vor und stellt sich Fragen. Gemeinsam soll nachgedacht werden, wie trotz der derzeitigen Beschränkungen des Versammlungsrechts Aktionen gegen den Mietenwahnsinn funktionieren können.

    • [Salon]

      Alles-muss-man-sich-selber-schöntrinken-dot-com (English: Alles-muss-man-sich-selber-schöntrinken-dot-com (alcohol won't drink itself)) [bar (English: bar)]

      Ein weiterer Kneipenabend in Weimars anderer legendären Institution.

      • Kneipenabend

        Organisiert vom Kollektiv Raumstation Wien

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        • Alles-muss-man-sich-selber-schöntrinken-dot-com

          Lasst den aufregenden Tag abklingen und wünscht euch von den Barkeerper*innen das Kaltgetränk eurer Wahl. Das Glück befindet sich bestimmt am Boden des Glases! Diskussionen und nonsense: für beides ist in dieser Kneipe Platz! Bring your own booze. Keine Konsumpflicht!

  • Sonntag, 17. Mai Sunday, 17th of May

    • [Zirkuszelt]

      Recht auf Stadt in Zeiten von Corona (English: Right to the City in times of Corona) [panel (English: panel)]

      Die aktuelle Krise macht Kämpfe für das Recht auf eine Stadt für ALLE wichtiger denn je. (English: In times of Corona the Right to the City has become even more urgent !)

      • Begrüßung (English: Welcome )

        Moderation: Julia und Mona

        • Wanted: Positionierung der Recht auf Stadt Bewegung (English: Wanted: Taking a stand as the right to the city movement )

          Die aktuelle Krise macht Kämpfe für das Recht auf eine Stadt für ALLE wichtiger denn je. Die COVID-19-Pandemie sowie die gegen die Ausbreitung getroffenen Maßnahmen treffen uns nicht alle gleich, es bestehen Ungerechtigkeiten, die sich aktuell verschärfen. Wofür gilt es jetzt zu kämpfen? Inwiefern bringt die aktuelle Krise Möglichkeiten für Veränderung und wie können wir sie nutzen? Welche Kampagnen müssen wir jetzt im Moment des Bruchs mit voller Kraft verfolgen? Wie kann eine notwendige kritische Beobachtung der staatlichen Maßnahmen aussehen, die im Rahmen des Umgangs mit der COVID-19-Pandemie erlassen werden? Fragen über Fragen: In diesem Panel geht es vor allem um eine erste Orientierung und Diskussion geteilter Perspektiven der Recht auf Stadt Bewegung. Es wird eingangs drei kurze Stellungnahmen geben, die die Debatte eröffnen sollen: Vom Kollektiv Raumstation, Bündnis Zwangsräumungen verhindern sowie der Común-Redaktion. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, noch eigene Impulse und Perspektiven einzubringen – und vor allem den Raum für offenen Austausch und die Auslotung einer gemeinsamen Linie.

        Blitzlichter der Gruppen (English: Inputs from Groups)

        • Wie weiter mit dem Recht auf Stadt in der Krise? (English: Going forward in the right to the city in a time of crisis.)

          Kollektiv Raumstation

        • Widerstand in Zeiten von Corona (English: Resistance in times of Corona)

          Bündnis Zwangsräumung verhindern

          Vom Mietenwahnsinn zur Stadt für alle. Wir arbeiten an der Vernetzung der aktuellen Kämpfe. (English: From out-of-control rents to a city for everyone. Working towards a networked resistance.)

        • Wohnungspolitische Forderungen und Perspektiven auf die Post-Corona-Stadt (English: Making demands on housing policy and perspectives on the post-Corona City)

          Común-Redaktion

        • Eventuell Weitere Blitzlichter (English: eventually additional Inputs from Groups )

          Weitere Blitzlichter müssten vor dem Panel angemeldet werden, per Mail an: ras2020@raumstation.org - spontane Diskussionsbeiträge können dann im Teil "Austausch und Diskussion in Kleingruppen" noch eingebracht werden. (English: Further inputs need to be announced before the meeting to ras2020@raumstation.org. Otherwise you can discuss with the people of the forum later on in the Breakout Sessions. )

        Austausch und Diskussion in Kleingruppen (English: Breakout Sessions )

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        Podiumsdiskussion: wie weiter? (English: Paneldiscussion: Where do we go from here?)

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    • [Lichthaus]

      Stadt vergesellschaften (English: Socializing the City) [panel (English: panel)]

      Organizing kann man lernen wie ein Handwerk! Diskussion über mögliche Umsetzungsperspektiven auf Vergesellschaftung und Demokratisierung von Wohnraum über Berlin hinaus (English: Organizing, Reclamation, Socializing—we can do it!)

      • Begrüßung und Inputs (English: Introduction and Input )

        Moderation: Selina und Lotta vom Kollektiv Raumstation Weimar

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        • Transformative Organizing in Berliner Mieter*innenkämpfen - Erfahrungsaustausch (English: Transformative organizing in Berliner tentant-battles )

          Lisa und Mira von der AG Starthilfe (Deutsche Wohnen & Co enteignen)

          Raus aus der Szene und rein in die Mieter*innenbewegung! Gemeinsam Kämpfe gewinnen und dabei am besten noch emanzipatorisches Gedankengut bei allen Teilnehmenden stärken? Mit Bewegungsaufbau durch „transformative organizing“-Methoden scheint dies möglich - Erfolgreiche Beispiele gibt es ja genug. Die gute Nachricht: Organizing kann man lernen wie ein Handwerk! Wir wollen heute kurz von unserer Arbeit in Berlin berichten und dann Platz für Erfahrungsaustausch geben. Von interessierten Neulingen bis alte Hasen sind alle herzlich eingeladen. Lisa und Mira stellen Ausschnitte aus der Arbeit der AG Starthilfe (Deutsche Wohnen & Co enteignen) vor. (English: Transformative organizing in Berliner tentant-battles, exchanging experiences and discussing strategies to act. )

        • Enteignen ist die halbe Miete. Investor*innen verdrängen, Wohnraum vergesellschaften (English: Reclamation is only half the battle. Eliminating investors and socializing housing)

          Recht auf Stadt AG der Interventionistischen Linken, Berlin

          Als Recht auf Stadt-AG der Interventionistischen Linken haben wir Ende März eine Broschüre veröffentlicht. Darin schlagen wir vor, die Forderung nach Zurückdrängung und Enteignung von Immobilieninvestor*innen sowie die Forderung nach Vergesellschaftung und Demokratisierung von Wohnraum über Berlin hinaus zu stellen. Angesichts der Größe der Aufgabe ist es aber gleichzeitig notwendig, in konkreten Kämpfen vor Ort schon jetzt die Verwertungsbedingungen für gewinnorientierte Investor*innen zu untergraben und uns als Mieter*innen zu organisieren – sowie uns überregional zu vernetzen und gemeinsam handlungs- und sprechfähig zu werden. In unserem Beitrag wollen wir die Stoßrichtung der Broschüre vorstellen und anhand lokaler Praxisbeispiele gemeinsam über mögliche Umsetzungsperspektiven diskutieren. (English: Discussion of a booklet by the Stadt-AG der Interventionistischen Linken Berlin on Reclamation, Elimination and Socializing.)

        Austausch und Diskussion in Kleingruppen (English: Breakout Sessions )

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    • [Alte Feuerwache]

      Potentiale und Herausforderungen einer Mieter*innengewerkschaft (English: Opportunities and Challenges of a Renters Union) [workshop (English: workshop)]

      Was kann eine Mieter*innengewerkschaft zu einer Stadtpolitik von Unten beitragen?

      • Workshopsession

        Moderation und Organisation: Mieter*innengewerkschaft in Frankfurt a.M. und Berlin

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        • Potentiale und Herausforderungen einer Mieter*innengewerkschaft (English: Opportunities and Challenges of a Renters Union)

          Wir sind zwei Mieter*innengewerkschaften in Gründung, in Frankfurt a.M. und Berlin. Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte von Gewerkschaften wollen wir uns der Frage zuwenden, welches Potential eine Mieter*innengewerkschaft für eine Stadtpolitik von Unten mit sich bringt. Welche Werkzeuge und Druckmittel gibt es, was sind Herausforderungen? Darüber hinaus interessiert uns, wie die Eingliederung einer Mieter*innengewerkschaft in die bestehende Initiativenlandschaft aussehen könnte. Der Fokus soll dabei auf einen Erfahrungsaustausch aus unterschiedlichen Städten und Kontexten gelegt werden.

    • Pause (English: Pause)

    • [Zirkuszelt]

      Fabelhaftes Finale (English: Fabulous Finale) [plenum (English: plenary)]

      Und jetzt? (English: and now?)

    • Pause (English: Pause)

    • [Salon][Zum Falken]

      Weiter machen!

      Vernetzung und Austausch

      • Nutzt den Rest des Forums, euch auf dem Gelände herum zu treiben, die heiße Diskussion aus dem letzten Workshop zu Ende zu bringen und neue Bekanntschaften und Verbindungen zu festigen. Dafür stehen euch nun alle Räume offen!

        Networking Beyond COVID-19 (English: Networking Beyond COVID-19)

        Wie es weitergeht – Wie man in Verbindung bleibt – ein Netzwerk der Solidarität bilden
        Ideen und Input von http://www.coview.info über die aktuelle Entwicklung, dann Austausch und Open Space
        (English: How to go on – how to stay connected – forming a network of solidarity
        ideas and input from http://www.coview.info about the current development, then exchange and open space
        )